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8. Januar 2026

Wer Markisen oder Rollläden nachrüsten möchte, steht schnell vor der Frage: Soll es bei einer einfachen elektrischen Steuerung bleiben oder gleich die Einbindung ins Smart Home erfolgen? Beides ist möglich, auch nachträglich. Entscheidend ist die richtige Planung. Die reicht vom passenden Motor über die Funk-Nachrüstung bis hin zur Integration in Apple HomeKit, Alexa oder Google Home.

Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, worauf es bei der Umsetzung ankommt, welche Entscheidungen getroffen werden müssen und wie die Mettler GmbH Sie dabei Schritt für Schritt begleitet.

Grafik von Smart Home, das über das Smartphone gesteuert werden kann

1. Bestandsaufnahme: Was ist vorhanden?

Bevor es losgeht, steht eine genaue Analyse an. Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle:

  • Rollladensystem: Handelt es sich um ein Mini- oder Maxi-System? Bei Mini beträgt der Wellendurchmesser meist 40 mm, bei Maxi 60 mm. Davon hängt ab, welcher Motor passt.
  • Bisherige Antriebsart: Gibt es noch manuelle Gurtwickler oder bereits einen elektrischen Antrieb?
  • Zugänglichkeit: Lässt sich der Rollladenkasten leicht öffnen? / Bei Markisen: Ist die Welle frei zugänglich?

Stromanschluss: Befindet sich in der Nähe ein Stromanschluss? Oder muss eine Leitung neu gelegt werden?

Eine fachgerechte Prüfung verhindert, dass später Motoren oder Steuerungen nicht passen. Unser Fachpersonal übernimmt diese Bestandsaufnahme vor Ort und gibt konkrete Empfehlungen.

Rollladen nachrüsten: Lohnt sich der Umstieg auf elektrische Systeme?

2. Auswahl des Antriebs

Die Grundlage jeder Automatisierung ist ein passender Motor. Für Rollläden kommen zwei Varianten in Frage. Ein elektrischer Gurtwickler ersetzt den manuellen Gurtwickler und eignet sich für leichtere Rollläden. Der klare Vorteil ist die einfache Montage ohne große Umbauten. Die zweite Option ist ein Rohrmotor im Rollladenkasten. Dieser wird direkt in die Welle eingesetzt und trägt auch schwerere Behänge, z. B. aus Aluminium. Damit ist er ideal für dauerhafte Lösungen geeignet.

Bei Markisen ist die Motorisierung Standard. Hier wird der Antrieb in die Welle integriert. Wichtig ist dabei, dass Leistung und Drehmoment exakt auf die Größe der Markise abgestimmt sind.

Frau beim Yoga auf der Terrasse fährt die Markise per Smartphone aus

3. Steuerung definieren: Schalter, Funk oder Smart Home?

Frau bedient Tablet mit Smart Home Steuerung in der Küche

Nachdem der Motor sitzt, stellt sich die Frage nach der Bedienung. Hier gibt es drei Ebenen:

  1. Schalter an der Wand – die Basislösung, zuverlässig und einfach.
  2. Funksteuerung – per Handsender oder Wandtaster. Vorteil: keine neuen Leitungen notwendig und flexibel bedienbar.
  3. Smart-Home-Integration – hier wird es komfortabel. Über separat erhältliche Gateways lassen sich die Funkmotoren mit Alexa, Google Home oder Apple HomeKit verbinden.

Smart Home – Mehr Komfort und Sicherheit für Ihr Zuhause

Wichtig: Wer später ins Smart Home einsteigen möchte, sollte gleich Motoren mit Funkmodul wählen. So lässt sich eine Funk-Nachrüstung jederzeit erweitern, ohne dass Antriebe wieder ausgetauscht werden müssen.

4. Voraussetzungen für die Smart Home Integration

Damit Rollläden und Markisen mit Sprachassistenten oder Apps funktionieren, braucht es eine Zentrale, oft „Bridge“ oder „Gateway“ genannt. Sie verbindet die Funkmotoren mit dem heimischen WLAN.

Die Somfy TaHoma Switch ist ein typisches Beispiel. Sie dient als Bindeglied und macht Motoren unterschiedlicher Hersteller kompatibel mit Alexa, Google und Apple HomeKit. Wichtig ist die Einrichtung im heimischen Router sowie die Registrierung in der jeweiligen App.

Wir von der Mettler GmbH übernehmen bei der Montage nicht nur die Installation der Motoren, sondern auch die Einrichtung der Steuerung, damit Sie sich nicht selbst durch technische Datenblätter arbeiten müssen.

5. Smart-Home-Anbieter im Überblick

Wer seine Rollläden und Markisen nicht nur elektrisch, sondern auch smart steuern möchte, landet schnell bei den großen Plattformen: Apple HomeKit, Amazon Alexa und Google Home. Sie alle ermöglichen es, den Sonnenschutz per App oder Sprachbefehl zu bedienen und in Routinen einzubinden, etwa wenn morgens gleichzeitig das Licht gedimmt und die Rollläden geöffnet werden.



Apple HomeKit

überzeugt vor allem durch hohe Datensicherheit und eine klar strukturierte Bedienoberfläche. Wer ein iPhone oder iPad nutzt, kann Rollläden und Markisen in wenigen Schritten mit anderen Komponenten wie Licht, Heizung oder Sicherheitssystemen kombinieren. Typisch ist die Einbindung in Szenen: Mit einem einzigen Befehl wie „Hey Siri, gute Nacht“ schließen sich alle Rollläden, während das Licht gedimmt und die Haustür verriegelt wird.

Smartphone mit Smart Home App


Amazon Alexa

setzt dagegen stark auf Sprachsteuerung und Routinen. Besonders praktisch: Mit Echo-Lautsprechern im Haus genügt ein einfaches Kommando, um Markisen auszufahren oder Rollläden zu öffnen. Darüber hinaus lassen sich zeitgesteuerte Abläufe einrichten, zum Beispiel das automatische Schließen aller Rollläden bei Sonnenuntergang. Die Vielfalt an kompatiblen Geräten macht Alexa zu einer der flexibelsten Lösungen – vor allem für Haushalte, die ohnehin smarte Lautsprecher nutzen.

Kleiner Junge spricht mit einem smarten Alexa Lautsprecher


Google Home

schließlich ist eng mit der Android-Welt verknüpft und daher für viele Nutzer eine naheliegende Wahl. Hier erfolgt die Steuerung per Sprachbefehl über den Google Assistant oder direkt in der Google-Home-App. Auch hier können Routinen angelegt werden, etwa die Kombination von Rollläden mit smarter Beleuchtung, sodass morgens beim Wecksignal gleichzeitig Tageslicht in den Raum fällt.

Damit diese Systeme zuverlässig mit Rollläden und Markisen harmonieren, setzen wir in der Praxis häufig auf die TaHoma Switch von Somfy. Sie fungiert als zentrale Schnittstelle und verbindet Motoren verschiedener Hersteller mit den Smart-Home-Plattformen. Der Vorteil: Selbst bestehende Anlagen lassen sich nachträglich einbinden, ohne dass der gesamte Antrieb ausgetauscht werden muss. Zudem ist die TaHoma Switch für ihre einfache Einrichtung, hohe Zuverlässigkeit und regelmäßige Software-Updates bekannt. Für Hausbesitzer bedeutet das maximale Flexibilität mit Zukunftssicherheit und bietet eine Lösung, die sowohl bei Neubauten als auch bei Modernisierungen mit nachträglichem Einbau überzeugt.

Smart Home: Mehr Komfort, Sicherheit & Energieeffizienz

6. Typische Stolperfallen beim Nachrüsten

So unkompliziert die Nachrüstung auf den ersten Blick wirkt, im Detail lauern einige Fallstricke. Ein häufiger Fehler besteht darin, den falschen Motordurchmesser zu wählen. Ein Antrieb für eine 40-mm-Welle passt schlicht nicht in ein 60-mm-Rohr und umgekehrt. Auch die Stromversorgung wird oftmals unterschätzt. Ist keine Steckdose in der Nähe vorhanden, kann die Montage plötzlich deutlich aufwändiger werden. Alternativ lassen sich zwar Motoren mit Akku und Solarpanel einsetzen, doch auch diese müssen sorgfältig geplant werden, damit sie dauerhaft zuverlässig arbeiten.

Ein weiterer Stolperstein zeigt sich bei der Herstellerauswahl. Nicht jedes System spricht die gleiche Sprache und wer unbedacht Motoren, Fernbedienungen und Smart-Home-Komponenten unterschiedlicher Anbieter kombiniert, erlebt schnell böse Überraschungen.

Nicht zuletzt ist auch die Montage selbst heikel. Wird der Endanschlag des Motors falsch eingestellt, kann der Rollladen Schaden nehmen. Aus diesen Gründen lohnt es sich, die Nachrüstung von Anfang an fachgerecht planen und umsetzen zu lassen.

7. Was der Kunde vorbereiten sollte

Beauftragen Sie uns mit der Nachrüstung, können Sie sich entspannt zurücklehnen. Hilfreich ist jedoch, wenn Sie im Vorfeld:

  • den Zugang zu Rollladenkästen und Markisen freimachen,
  • den gewünschten Bedienkomfort klären (Schalter, Funk, Smart Home),
  • prüfen, ob es in der Nähe Steckdosen gibt,
  • und sich überlegen, welche Räume oder Fenster zuerst nachgerüstet werden sollen.

Auf diese Weise lassen sich die Arbeiten effizient umsetzen und die Kosten bleiben transparent kalkulierbar. Wer diese Vorbereitungen trifft, erleichtert dem Fachpersonal die Arbeit erheblich und profitiert selbst von einem zügigen, sauberen Einbau.

8. Unser Serviceversprechen

Teamfoto von der Mettler GmbH mit allen Mitarbeitenden

Wir verstehen uns nicht nur als Lieferant der passenden Motoren und Steuerungen, sondern als Partner für die gesamte Umsetzung. Das beginnt bei einer gründlichen Bestandsaufnahme, in der die technischen Daten wie Rollladensystem (Mini oder Maxi) und Wellendurchmesser geprüft werden. Darauf folgt die Auswahl eines geeigneten Motors und einer dazu passenden Steuerung. Anschließend übernehmen die Monteure die fachgerechte Installation – auf Wunsch mit unauffälliger Kabelverlegung oder einer Funk-Nachrüstung.

Doch damit endet der Service nicht. Auch die Einrichtung des Smart-Home-Systems sowie eine ausführliche Einweisung in die Bedienung gehören zum Paket. Sie müssen sich weder durch Datenblätter arbeiten noch komplizierte Apps selbst einrichten. Am Ende steht eine Lösung, die individuell geplant, technisch sauber umgesetzt und sofort einsatzbereit ist.

Ihr Zuhause, unser Service

Wenn auch Sie Ihre Rollläden oder Markisen smart nachrüsten möchten, sind Sie bei der Mettler GmbH in besten Händen. Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin. Wir prüfen die Gegebenheiten vor Ort, empfehlen die passende Lösung und kümmern uns um eine fachgerechte Umsetzung. So genießen Sie schon bald den Komfort moderner Technik in Ihrem Zuhause – zuverlässig, sicher und ganz ohne Stress.

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