FAQ – Markisen
Eine Kassettenmarkise schützt das Markisentuch und die Technik vollständig in einem geschlossenen Gehäuse. Dadurch ist sie besonders langlebig und wartungsarm. Eine klassische Gelenkarmmarkise ist meist günstiger, jedoch weniger vor Witterung geschützt. Für dauerhaft montierte Lösungen an der Terrasse ist eine Kassettenmarkise in der Regel die bessere Wahl.
Für Terrassen, die starker Sonnenstrahlung ausgesetzt sind, empfiehlt sich eine hochwertige Kassettenmarkise mit UV-beständigem Tuch. Entscheidend ist, dass das Markisentuch eine hohe Lichtbeständigkeit und guten UV-Schutz bietet. Zusätzlich kann ein Volant oder ein variabler Neigungswinkel sinnvoll sein, um auch bei tief stehender Sonne optimal zu beschatten.
Moderne Markisen werden je nach Modell bis zu bestimmten Windklassen geprüft. Kassettenmarkisen hochwertiger Hersteller halten in der Regel auch stärkeren Windböen stand. Für zusätzliche Sicherheit sorgen Windwächter oder Windsensoren, die die Markise automatisch einfahren, sobald kritische Werte erreicht werden.
Die Markise sollte die Terrasse möglichst vollständig beschatten. Wichtig ist neben der Breite vor allem der Ausfall (Tiefe), der zur Nutzfläche passen muss. Eine individuelle Planung ist hier entscheidend, da bauliche Gegebenheiten und Sonnenstand berücksichtigt werden sollten.
Die Kosten für eine Markise variieren je nach Größe, Ausstattung und Montageaufwand. Einfache Modelle beginnen bei etwa 1.500–2.000 Euro, während hochwertige Kassettenmarkisen mit Motor, Sensorik und Montage schnell im Bereich von 3.000 bis 6.000 Euro oder mehr liegen können. Eine genaue Einschätzung ist meistens erst nach einer Beratung vor Ort sinnvoll.
Elektrische Markisen bieten deutlich mehr Komfort im Alltag. Sie lassen sich per Schalter, Fernbedienung oder Smart Home steuern und können mit Sensoren kombiniert werden. Manuelle Markisen sind günstiger, werden jedoch im Alltag seltener genutzt, da der Bedienkomfort eingeschränkt ist.
In vielen Fällen ist eine Nachrüstung möglich, insbesondere bei neueren Modellen. Dabei wird ein Motor in die Tuchwelle integriert und kann anschließend mit Steuerungen oder Smart-Home-Systemen kombiniert werden. Ob eine Nachrüstung sinnvoll ist, hängt vom bestehenden System ab.
Hochwertige Markisentücher bieten einen sehr hohen UV-Schutz und können einen Großteil der schädlichen Strahlung abhalten. Gleichzeitig reduzieren sie die Hitze auf der Terrasse spürbar. Entscheidend ist die Qualität des Tuches sowie die richtige Ausrichtung der Markise.
Leichter Regen ist für viele Markisen unproblematisch, sofern das Tuch straff gespannt ist und das Wasser gut ablaufen kann. Bei starkem Regen oder Wind sollte die Markise jedoch eingefahren werden, um Schäden zu vermeiden. Kassettenmarkisen bieten zusätzlichen Schutz im eingefahrenen Zustand.
Eine hochwertige Markise kann bei richtiger Nutzung und Pflege 15 Jahre oder länger halten. Besonders langlebig sind Modelle mit geschützter Kassette und hochwertigen Materialien. Regelmäßige Wartung und sachgemäße Nutzung verlängern die Lebensdauer zusätzlich.
Helle Farben reflektieren mehr Sonnenlicht und wirken daher etwas kühler. Dunklere Stoffe bieten hingegen oft besseren Blendschutz. Die Wahl hängt also nicht nur von der Hitzeentwicklung, sondern auch vom gewünschten Lichteindruck auf der Terrasse ab.
In den meisten Fällen ist für eine klassische Markise keine Baugenehmigung erforderlich. Bei besonderen baulichen Situationen oder in bestimmten Wohnanlagen kann es jedoch Einschränkungen geben. Im Zweifel sollte dies vorab geprüft werden.