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18. Januar 2023

Beschlagene Fensterscheiben sind im Herbst und Winter keine Seltenheit. In unserem Artikel erfahren Sie, warum das so ist und wie Sie in Zukunft die Bildung von Kondenswasser am Fenster vermeiden. 

von innen beschlagenes Fenster

Warum Fenster von innen beschlagen, lässt sich leicht beantworten: In der warmen Raumluft in der Wohnung speichert sich über den Tag hin eine große Menge Wasser. An den Stellen, an denen die warme Luft auf eine kalte Oberfläche stößt, kondensiert das Wasser wieder aus der Raumluft. Das passiert vor allem an Außenwänden, Dachschrägen oder Fenstern. Gerade nach  dem Duschen, Kochen oder beim Wäschetrocknen kann dieser Effekt auftreten. Regelmäßiges Stoßlüften schafft in diesem Fall schnell Abhilfe. Wenn Ihre Fenster allerdings immer wieder von innen beschlagen, sollten Sie handeln.

Sind beschlagene Fenster schädlich?

Sind Außenwände und Fenster von innen nass, bieten sie optimale Voraussetzungen für das Wachstum von Schimmel. Gerade Fenstergummis, -laibungen, -simse oder Außenwände sind häufig betroffen. Die Sporen in der Luft können Haut- und Schleimhautreizungen ebenso wie Allergien und Asthma auslösen (Mehr dazu: Schimmel richtig entfernen). Um die eigene Gesundheit und die aller menschlichen und tierischen Mitbewohner zu schützen, ist es also wichtig, beschlagene Fenster zu vermeiden. 

Fenster beschlagen von innen: Das können Sie tun

Wenn sich Kondenswasser am Fenster innen gesammelt hat, sollten Sie dieses zunächst einmal entfernen, das heißt die Symptome bekämpfen. Noch wichtiger ist es allerdings, die Ursachen ausfindig zu machen und das Problem langfristig zu lösen.

#1 Nasse Fenster trocknen

Reiben Sie Fenster und Fensterbank mit einem weichen, saugfähigen Tuch trocken oder nutzen Sie einen Fenstersauger, um das Kondenswasser zu entfernen.

Kondenswasser mit Schwammtuch entfernen

Wenn Sie Feuchtigkeit am Fenster bemerken, sollten Sie diese schnellstmöglich entfernen.

#2 Richtig Lüften

Gerade in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, regelmäßig und richtig zu lüften. Das bedeutet, mindestens zwei Mal am Tag alle Fenster der Wohnung für zehn bis 15 Minuten vollständig zu öffnen, sodass die feuchte Luft nach draußen transportiert wird. Das Kippen der Fenster bringt kaum Luftaustausch und lässt nur das Mauerwerk auskühlen (Mehr lesen: Richtig lüften: Geben Sie Schimmel keine Chance!).

Übrigens: Auch bei Regen oder Nebel, also wenn es draußen gefühlt feuchter ist als drinnen, bringt das Lüften etwas. Denn kalte Luft ist in jedem Fall “trockener” als warme Luft, da sie mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. So enthält beispielsweise:

  • 10 Grad warme Luft pro Kubikmeter circa  9,4 Gramm Wasser,
  • 20 Grad warme Luft pro Kubikmeter circa 17,3 Gramm Wasser. 
#3 Richtig Heizen

Heizen Sie am besten kontinuierlich. Als angemessene Raumtemperatur für den Wohnbereich gelten 20 Grad Celsius. In der Küche reichen 18 bis 20 Grad, denn Herd und Kühlschrank heizen mit. Im Schlafzimmer sorgen kühle 16 bis 18 Grad für eine angenehme Nachtruhe (Mehr lesen: 10 Tipps zum Heizkosten sparen).

#4 Luftfeuchtigkeit im Blick behalten

Eine Ursache für das Kondenswasser ist eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumlichkeiten, die sich im Alltag allerdings kaum vermeiden lässt: Jeder Mensch gibt im Laufe eines Tages über das Atmen rund zwei Liter Wasser ab. Dazu kommt die Feuchtigkeit vom Duschen, Waschen, Trocknen, Zimmerpflanzen et cetera. Wäsche sollte daher nach Möglichkeit draußen, auf dem Balkon oder im Garten, getrocknet werden.

Mit einem elektrischen Hygrometer lässt sich prüfen, wie hoch die Luftfeuchtigkeit im Raum ist. Idealerweise sollte sie 40 bis 60 Prozent betragen, steigt der Wert darüber, sollten Sie lüften. Wenn das richtige Lüften und Heizen allein nicht hilft, lohnt sich eventuell auch die Anschaffung eines elektrischen Luftentfeuchters. 

#5 Fenster austauschen

Sie befolgen bereits alle genannten Tipps und trotzdem sammelt sich regelmäßig Kondenswasser am Fenster? Dann ist die Dämmung Ihrer Fenster vermutlich nicht ausreichend und es ist Zeit für einen Fenstertausch. Durch moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung können Sie auf Dauer Heizkosten sparen, profitieren von mehr Einbruchschutz und einer besseren Schalldämmung. Sind Ihre Fenster noch nicht alt, könnte es auch reichen, die Scheiben durch Wärmeschutzgläser zu ersetzen (Mehr lesen: Fenstereinbau im Fokus: Was bringt der Fenstertausch?). 
 

Wir sind für Sie da

Gerne beraten wir Sie persönlich. Sollten Sie über neue Fenster nachdenken, sind wir die richtigen Ansprechpartner für Sie: Die Mettler GmbH ist ein familiengeführtes Handwerksunternehmen mit zwei Standorten in der Region Stuttgart. Besuchen Sie gerne eine unserer Ausstellungen und lassen sich von den Markisen vor Ort inspirieren. Wir freuen uns auf Sie!

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